Philippinen führen 12% Mehrwertsteuer für ausländische Anbieter digitaler Dienstleistungen ein
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Im Januar verschickte das Bureau of Internal Revenue an alle seine Büros und Mitarbeiter eine Durchführungsverordnung zur Einführung der Mehrwertsteuer auf digitale Dienstleistungen, die von ausländischen Anbietern digitaler Dienstleistungen für philippinische Verbraucher erbracht werden.
Die Durchführungsverordnung enthält Informationen zu den wichtigsten Fragen, z.B. welche Transaktionen der Mehrwertsteuer unterliegen, die wichtigsten Definitionen, einschließlich digitaler Dienstleistungen und digitaler Waren, wann 12% Mehrwertsteuer erhoben werden und fällig sind, wann sich ausländische Anbieter digitaler Dienstleistungen registrieren lassen müssen, Anforderungen an die Rechnungsstellung, usw.
Wichtige Regeln für ausländische Anbieter digitaler Dienstleistungen
Ausländische Unternehmen, die digitale Dienstleistungen wie Online-Suchmaschinen, Marktplätze und Cloud-Dienste anbieten oder digitale Güter verkaufen, d. h. immaterielle Güter, die in digitaler Form an Verbraucher geliefert oder übertragen werden, wie z. B. E-Books, Musik, Videos, E-Spiele und Online-Kurse, oder die Inhalte auf Abonnementbasis anbieten, z. B. Streaming-Filme, müssen eine Mehrwertsteuer von 12 % auf ihren Bruttoumsatz erheben, sobald ihr Gesamtumsatz den jährlichen Schwellenwert von 3 Millionen PHP überschreitet.
Alle registrierungspflichtigen ausländischen Unternehmen, die diesen Schwellenwert bereits überschritten haben, müssen sich innerhalb von 60 Tagen nach Inkrafttreten der Verordnung am 1. Februar 2025 beim Bureau of Internal Revenue (BIR) registrieren lassen oder eine Aktualisierung einreichen. Die Registrierung muss über das Portal VAT on Digital Services (VDS) vorgenommen werden. Der Registrierungsprozess kann ohne die Ernennung eines lokalen Steuervertreters abgeschlossen werden.
Darüber hinaus müssen ausländische Anbieter digitaler Dienstleistungen eine Rechnung ausstellen, die Informationen wie das Datum der Transaktion, die Referenznummer, die Identifikation des Käufers, die Steueridentifikationsnummer, eine kurze Beschreibung der Transaktion und den Gesamtbetrag mit einem Hinweis darauf, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist, enthält.
Fazit
Ausländische Unternehmen, die digitale Waren und Dienstleistungen an Verbraucher auf den Philippinen liefern, sollten prüfen, ob ihre Einnahmen aus solchen Transaktionen den Registrierungsschwellenwert überschreiten, die Preisvereinbarungen mit lokalen Kunden überprüfen und sicherstellen, dass sie die vorgeschriebenen Rechnungsstellungsanforderungen erfüllen.
Darüber hinaus sollten sich ausländische Anbieter digitaler Dienstleistungen darüber im Klaren sein, dass die Nichteinhaltung staatlicher Regeln und Vorschriften zu Strafen bis hin zur Aussetzung des Geschäftsbetriebs führen kann.
Quelle: The Bureau of Internal Revenue - Revenue Regulations, Mehrwertsteuerüber
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