Mexiko 2026 Steuerreform: Wichtige Mehrwertsteuer- und Digitalvorschriften
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Die Miscellaneous Tax Resolution für das Steuerjahr 2026 und ihre wichtigsten Anhänge wurden Ende Dezember veröffentlicht. Damit wurde die Steuerreform 2026 auf operativer Ebene offiziell umgesetzt und die Gesetzesänderungen in konkrete Compliance-Regeln umgesetzt.
Die Reform bringt viele Neuerungen sowohl für direkte als auch für indirekte Steuern, einschließlich der Mehrwertsteuer. Insgesamt verstärkt die Resolution den Wandel hin zu einem digitaleren, datengesteuerten Steuersystem, wobei elektronische Prozesse zum Standardkanal für die Interaktion zwischen Steuerpflichtigen und der Steuerbehörde werden.
Wichtige Änderungen mit Auswirkungen auf die Mehrwertsteuer
Im Rahmen der Änderungen des Bundessteuergesetzes (LIF) gilt die Mehrwertsteuer als nicht erstattungsfähig, wenn Versicherungsansprüche in Form von Sachleistungen, d. h. durch die direkte Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen anstelle von Barzahlungen, beglichen werden.
Darüber hinaus verpflichtet die Reform digitale Plattformen, der Steuerbehörde Online-Zugriff auf ihre Transaktionsdatenbanken zu gewähren. Außerdem müssen Steuerpflichtige sicherstellen, dass detaillierte Informationen zu jeder Transaktion, einschließlich der Art der Dienstleistung, gegebenenfalls der Kundenidentifikation, der Preisgestaltung und der Mehrwertsteueraufschlüsselung, der Zahlungsmethoden und der CFDI-Referenzen, systematisch erfasst werden und der Steuerbehörde zugänglich sind.
Digitale Plattformen, die als Vermittler fungieren, sind verpflichtet, detaillierte Daten über die zugrunde liegenden Lieferanten bereitzustellen, einschließlich Steuer- und Personenidentifikationsdaten, Bankdaten, einbehaltene Steuern und standortspezifische Daten für Beherbergungs- oder importbezogene Aktivitäten. Darüber hinaus müssen die erforderlichen Daten täglich hochgeladen, mindestens fünf Jahre lang aufbewahrt und dauerhaft verfügbar bleiben.
Außerdem wurde die Regelung gestrichen, die es kollektiven Finanzierungsinstituten (IFCs), die unter das Gesetz zur Regulierung von Finanztechnologieinstituten fallen, erlaubt, juristische Personen bei der Erfüllung ihrer Pflichten zur Einbehaltung und Abführung der Mehrwertsteuer auf an Privatpersonen gezahlte Zinsen zu ersetzen. Die Entscheidung, diese Erleichterung aufzuheben, verlagert die Compliance-Last zurück auf die ursprünglichen Zahler, was bedeutet, dass Unternehmen, die Zinszahlungen an Privatpersonen leisten, nun die Mehrwertsteuer selbst einbehalten und abführen müssen.
Fazit
Die Steuerresolution 2026 markiert einen klaren Schritt in Richtung einer stärkeren Digitalisierung, Transparenz und direkten Rechenschaftspflicht im mexikanischen Steuersystem. Durch die Verschärfung der Mehrwertsteuerregeln zielt die Steuerreform 2026 insbesondere darauf ab, die Echtzeitüberwachung zu verstärken.
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