Penny-Knappheit in Florida: Anleitung zum Runden der Umsatzsteuer

Im November 2025 stellte das US-Finanzministerium die Produktion von Pennies ein, wodurch ihr Umlauf zurückging, obwohl sie weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel sind. Als Reaktion auf die neuen Umstände begannen einige Händler in Florida, Bargeldtransaktionen aufzurunden, wenn aufgrund eines Mangels kein genaues Wechselgeld herausgegeben werden konnte.
Dies führte bei diesen Händlern zu Problemen bei der Einhaltung der Verkaufs- und Nutzungssteuerverpflichtungen, insbesondere bei der Berechnung der Steuer, wenn der Gesamtbetrag gerundet wurde. Um diese Probleme zu lösen, hat das Florida Department of Revenue den Händlern in seiner Steuerinformationsveröffentlichung Hinweise gegeben, wie sie sich in solchen Situationen verhalten sollen.
Rundung von Bargeldtransaktionen und Berechnung der Verkaufssteuer
Das Finanzministerium von Florida erklärte, dass die Händler die Florida-Verkaufssteuer und die lokale Umsatzsteuer nach geltendem Recht berechnen müssen, unabhängig davon, wie der Verbraucher zahlt. In Fällen, in denen bei Bargeldtransaktionen aufgrund des Penny-Mangels kein genaues Wechselgeld zur Verfügung gestellt werden kann, dürfen Händler den Gesamtbetrag auf- oder abrunden oder auf den nächsten Nickel aufrunden, sofern der Verbraucher darüber informiert wird. In jedem Fall ist die Umsatzsteuer auf den ursprünglichen Verkaufspreis vor der Aufrundung zu entrichten.
Das Finanzministerium von Florida hat nicht nur praktische Beispiele für Rundungspraktiken und die Berechnung der Umsatzsteuer für diese Transaktionen gegeben, sondern auch darauf hingewiesen, dass die Händler ihre Rundungsmethode für Bargeldtransaktionen durch eine gut sichtbare Beschilderung in ihren Geschäften deutlich bekannt geben müssen und dass die gesamte eingenommene Umsatzsteuer gemäß den gesetzlichen Bestimmungen abgeführt werden muss.
Außerdem wies das Finanzministerium darauf hin, dass, da es sich hierbei um ein neues Thema handelt, das sowohl auf Bundes- als auch auf Staatsebene geprüft wird, weitere Änderungen der Praktiken durch Gesetzesänderungen oder die Herausgabe neuer Richtlinien diese Leitlinien beeinflussen können.
Schlussfolgerung
Der Leitfaden des Finanzministeriums von Florida gibt den Händlern einen klaren Rahmen vor, um ihren Verpflichtungen in Bezug auf die Verkaufs- und Nutzungssteuer nachzukommen. Im Wesentlichen sollten die Händler verantwortungsbewusst abrunden, die Methoden gegenüber den Verbrauchern offenlegen und die Steuer weiterhin auf der Grundlage des ursprünglichen Verkaufspreises abführen. Wie das Finanzministerium jedoch erklärte, sind weitere Änderungen möglich. Steuerpflichtige sollten daher nicht nur auf der Ebene der Bundesstaaten, sondern auch auf Bundesebene weiterhin auf zusätzliche Leitlinien achten.
Quelle: Finanzministerium von Florida
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